Freitag, 13. September 2013

Rundgang in der Ausstellung "Mythen&Sagen" im Schloss Sargans

Diese Ausstellung ist ein Versuch die alte Geschichte ins Hier&Jetzt zu bringen.
Palais Galerie Schloss Sargans vom 3. 8 - 10. 10. 2013
Schwarzlicht Ausstellung zu den Mythen&Sagen des Ortes und der Umgebung
Der mystische Ort, das alte Schloss, welches oberhalb von Sargans auf felsigem Grund ruht, ist selbst von Sagen umwoben. Der historische Dachstock, des 15ten Jahrhundert lädt nahezu ein, hier eine solch geheimnisvolle Installation in UV-Licht zu gestalten.
In der Kommunikation mit dem Ort der Ausstellung verbunden, setze ich mich für diese Ausstellung mit den Sagen der Umgebung auseinander. Es war mir ein Anliegen die Weisheiten und Bedeutung der alten Geschichten in die heutige Zeit zu bringen. Um diese ganzheitlich Erleben zu können, entstanden interaktive Installationen, welche die Besucher beim Begehen, Fühlen und Mitgestalten in die Geschichte führen.



Die Installation "Sargans, das Doppeltor zu den Alpen" empfängt einem beim Eingang zur Remise. Die geschwungenen Formen der bemalten Tücher, welche sich um das Gebälk schlingen und die Geschichten verbinden, führen in die Ausstellung.


Als Erstes steht die Sagenkarte, auf Handzeichnungen aufgebaute und digital überarbeitete Geschichten der Umgebung, rund um das Schloss Sargans in einem Kreis dargestellt.


Gleich im Anhang sind Sagen, als Comics in der Bildsprache verständlich aufgezeigt, um jedem Besucher, aller Kulturen und Sprachen und den Kindern eine Einsicht in die Märe zu geben.



Die Serie der Malerei von der Schlossmauer, welche durch die ganze Ausstellung führt, entspringt einem Performance Akt im Schlosshof. Fühlen, Spüren und Erahnen, Abtasten, Verweilen, Beobachten, dies um die Mauern mit allen Sinnen wahrzunehmen, sowie diesen Moment mit Abdrücken festzuhalten. Im Hier&Jetzt die Geschichte zu erfassen, welche die Mauern in sich tragen.


Die Sagen rundum Sargans wurden alle in interaktiven Installation umgesetzt, so kann die alte Erzählung "Das Urtel", ein Dorfbewohner, welcher mit einer Schnur die Geschichte erforschen wollte in neuer Fassung erlebt werden. Die Installation besteht aus einem Pendel an einer Schnur, dies um in den am Boden gestreuten Sand neue Geschichten zu zeichnen.


Etwas versteckt um die Ecke sind all die schweren Ereignisse gestalterisch umgesetzt, vorzufinden. Die Pest, welche im Mittelalter wütete und ganze Dörfer auslöschte. Oder das Bild zur Sage "Basatienwand", von den jungen Menschen, welche sich aus Verzweiflung ihrer unerfüllten Liebe über den Fels stürzten.


Arbeiten aus Workshops mit Kindern und Jugendlichen lockern in ihrer verspielten Farbigkeit wieder auf. In Comics mit UV-Lichtfarben malten sie gemeinsam ihre eigenen Symbole, der heutigen Zeit.


In der Ausstellung verstreut sind überall Objekte zu den Sagen zu finden. Sei dies Kohle, welche man mitnehmen darf und wer daran glaubt, so wird dies zu Gold. Ein Fuchs im Sack zum Fühlen, oder das Gräggi im Gebälk, darunter ein Kreidekreis um es zu bannen.



An den Wänden der Galerie sind digitalisierte Zeichnungen, welche in modernen Version die alten Geschichten, vom Drachen am Fels, Berggeist, Kröte unter der Kirche etc. auferleben lassen.



Mittendrin die gemalte Mythologie der alten Kulturen, wiederum rund, grossflächig und in Farbigkeit aufgemalt eine Zeitreise in symbolistischer Gestaltung. In der Liturgie der Bilder erlaubte ich mir neben der Mythologie der Antike, eigene Elemente und auch eine Parodie einzubauen.


Abgerundet wird die Ausstellung in einer Nische, mit dem im UV-Licht, blau leuchtenden Geisterbett. Die Installation lädt ein sich unter den Baldachin ins Bett zu legen, um dem Film der Geräusche, aufgenommen im Schloss Sargans zu lauschen.
Es gibt beim Verweilen in der Ausstellung noch viele Dinge zu entdecken.
Das positive Feedback der Besucher, mit verschiedensten Ansprüchen freut, da diese Ausstellung das Aufzeigen von einem Jahr intensivem Arbeitseinsatz ist.
Das Einlesen und die gestalterischen Umsetzung des Themas "Mythen& Sagen", führte in eine geheimnisvolle Welt, welche ich oft erst beim Zeichnen und Malen verstanden habe.

Mittwoch, 14. August 2013

Kultpavillon Schweiz - KulturTV.ch

Mit Dank an Bruno Schlatter und Roger Levy für den Film im KulturTV - Artikel Kultpavillon.

http://kultpavillonblog.blogspot.ch/2013/08/ausgehtipp-schwarzlichtausstellung-von.html?spref=fb

Ab 3. August 2013 beherbergt die Galerie Palais im Estrich des Schlosses Sargans eine spezielle Ausstellung: Barbara Streiff zeigt bis am 10. Oktober 2013 ihre Ausstellung 'Mythen & Sagen'. Aus der mehrmonatigen Auseinandersetzung mit dem Thema kristallisierte Barbara Streiff regionale Sagen aus dem riesigen Fundus bestehender Überlieferungen. Diese setzt sie mit interaktiven Installationen, Schwarzlicht-Bildern und Filmen um. In die regionalen Sagen mischen sich mythologische Urtypen aus der ganzen Welt.

Barbara Streiff hat selber mit ihren kommunikativen Schwarzlichtexperimenten schon die ganze Welt besucht (Berlin, Brasilien, China u.v.m.) und ist dabei ihrer Linie treu geblieben, die Kommunikation mit den Ausstellungsräumen vor Ort zu suchen, so gesehen ist Schloss Sargans als sagenumwobener Kraftort prädestiniert für ihre Arbeitsweise. Insbesondere hat sie auch mit Kindern zum Thema gearbeitet und integriert daraus Arbeiten in die Ausstellung.

Im Video erkundet Barbara Streiff die Mauern des Schlosses Sargans nach Informationscodes aus alten Zeiten '... Die Steine der Mauern sind wie eine Zelle, welche den Code der Informationen , des Geschehens der Vergangenheit in sich trägt.

Fühlen, Spüren und Erahnen, Abtasten, Verweilen, Beobachten, dies um die Mauern mit allen Sinnen wahrzunehmen, sowie diesen Moment mit Abdrücken festzuhalten. Im Hier&Jetzt die Geschichte zu erfassen, welche die Mauern in sich tragen. Eine Maltechnik, der Abrieb, dem Dada - Surrealismus zugesprochen und vor allem im Werk von Max Ernst vorzufinden, wird in einem Performance Act und der Verwendung von Schwarzlicht Effekten neu konzipiert.

Kontext zu Performance Act & Installation von Barbara Streiff c

Galerie Palais, Schloss Sargans, 3. August bis 10. Oktober, täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr

Video und Text zur Ausstellung von Bruno Schlatter


Montag, 12. August 2013

Tele Südostschweiz zur Ausstellung "Mythen&Sagen" im Schloss Sargans

http://www.suedostschweiz.ch/multimedia/video/tso-news-glarus-vom-09082013

Artikel zur Ausstellung im Sarganserländer

Artikel zur Ausstellung vom Kulturjournalisten , H. Hidber

Barbara Streiff c/ Idee, Kontext und bildnerische Gestaltung ist im Urheberrecht geschützt.

Das Werk von Barbara Streiff ist in der geistigen Idee, Kontext und bildnerischen Gestaltung im Urheberrrecht geschützt. Das Urheberrecht bezeichnet zunächst das subjektive und absolute Recht auf den Schutz geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht. http://www.prolitteris.ch

Performance Akt am 20.07.13, ab 15:00 im Schlosshof Sargans

Gemalte Spurensuche an der Schlossmauer um die Geschichte zu erforschen.
Installation der Abdrücke in UV-Licht in der Ausstellung
Performance Akt & Installation in der Ausstellung von Barbara Streiff

Die Mauern, welche seit dem Mittelalter bestehen und teilweise erweitert, oder  verbessert wurden, haben all die Zeit überdauert und  sind von der Witterung und dem Zerfall gezeichnet.
Die Steine der Mauern tragen die Informationen des Geschehens, der Vergangenheit in sich.

Fühlen, Spüren und Erahnen, Abtasten, Verweilen, Beobachten, dies um die Mauern mit allen Sinnen wahrzunehmen, sowie diesen Moment mit Abdrücken festzuhalten.  Im Hier&Jetzt die Geschichte zu erfassen, welche die Mauern in sich tragen.

Eine Maltechnik, dem Dada - Surrealismus zugesprochen und vor allem im Werk von Max Ernst vorzufinden, wird in einem Performance Act und der Verwendung von Schwarzlicht Effekten neu konzipiert.

Sonntag, 11. August 2013

Comics zu den Sagen des Sarganserlandes von Barbara Streiff c Schloss Sargans

Schwarzlichtausstellung „Mythen&Sagen von Barbara Streiff
August - Oktober 2013, in der Remise des Schlosses Sargans.

Die Comics der Sagen des Sarganserlandes führen durch die Ausstellung der interaktiven Installation-Traditionell - Innovativ; Die Geschichten, welche uns eine Einsicht in das Geschehen der Vergangenheit geben, werden im Hier&Jetzt aufgezeigt. Jeder kann auf dem Comics die Sagen verstehen. Die Auswahl, welche ich bildlich und in Installationen in dieser Ausstellung aufzeige, ist auf Sargans und Umgebung, sowie den traditionellen, alten Sagen konzentriert. Barbara Streiff


Wie Sargans zu seinem Namen kam

Als die ersten Siedler am Fusse des Gonzens keinen Namen für den Ort finden konnten, entschlossen sie sich, einen Knaben zur nahen Saar zu schicken. Sie wollten die Siedlung nach dem Flüsschen und dem ersten Tier benennen, das dem Knaben entgegen schwimmen würde. Es war eine Gans. Der Ort heisst daher Sargans.

Der Drache im Fels
Auf der Alp von Buchs spie ein Drache Feuer und Rauch und lockte das Vieh auf eine Felsplatte, von welcher es herab glitt und seine Beute wurde. Zeigte er sich, so brach der Bach los. Jetzt, heißt es, sei er tot und liege unter der Platte.

Das Bergmännli im Erzloch


In der beinahe 600 Meter hohen Felswand des Gonzenhauptes befindet sich ein wahrscheinlich schon zur Römerzeit benutztes Eisenbergwerk, von den Sarganserländern "Erzloch" genannt. Es wurde bis um das Jahr 1870 immer noch betrieben. In den Gruben waltete das Bergmännlein, ein wohltätiger Berggeist, welcher jede Gefahr rechtzeitig verkündete. Wenn die Knappen in unergiebigem Gestein arbeiteten und die Öffnung neuer, besserer Erzgänge bevorstand, geschah es, während sie ahnungslos im Knappenhaus beim Essen saßen, dass vom Bergwerke her, über die Steine bis auf die hölzerne Stiege, laute Tritte erschallten, als ob dreißig und mehr Arbeiter mit schweren, eisenbeschlagenen Schuhen sich näherten. Die Knappen sprangen hinaus; aber nichts war zu sehen und zu hören.
Ungefähr im Jahr 1852 war der Knappe Martin Hobi von Hl. Kreuz mit seinem Bruder Christian in der "Lehmgrube" über einem schauerlich tiefen Schachte auf einem hölzernen Gerüste am Arbeiten. Da fing es an, kleine Steine nach ihnen zu werfen, anfangs ganz sachte, dann aber immer toller, so dass sie es endlich für ratsam hielten, ihren Posten zu verlassen. Kaum waren sie an einem sichern Orte angelangt, so stürzte das Gerüste zusammen und unter schrecklichem Gepolter in die grauenhafte Tiefe hinab.



Die Kröte unter der Kirche

Unter der Kirche von Sargans ruht nach der Sage, über einem grundlosen Wasser, eine riesig grosse Kröte; wenn diese sich umdreht, stürzt die Kirche zusammen.
Das Gräggi


Wodans Stelle vertritt im Sarganserlande das "Bachgeschrei", vor allem aber das "Gräggi", d. h. der Schreier, welcher nachts bald als Baumstamm, als Hund, als Schwein, als Kalb im Wege liegt oder von einem Baume herab einen anschreit, bald als Laubsack sich heranwälzt, mit den verschiedensten Stimmen schreit und mit einem Lärm, wie an andern Orten die wilde Jagd, über Weinberge und Wälder hinbraust, daß man glauben möchte, kein Rebenstickel und kein Baum bleibe unzerbrochen, obschon am Morgen keine Spur von allem wahrzunehmen ist.
Von einer meist aus Fronfastenkindern bestehenden Familie wusste man, dass sie in freundschaftlichem Verkehre mit dem "Gräggi" stand, welches den Söhnen nachts, während sie schliefen, die Rosse hütete, und wenn diese einen Kreis abgeweidet, den Pfahl ("Stumpen") weiter schlug. Es ließ alle möglichen Stimmen hören.
Das Urtel


Unweit des Städtchens Sargans befindet sich auf dem Riet ein grosses Quellenloch, «Urtel» genannt. Hier stand vor Zeiten eine Stadt, welche zur Strafe für die Sittenlosigkeit ihrer Einwohner untergegangen ist. Das unergründlich tiefe Loch bezeichne die Stelle, wo das Rathaus gestanden haben soll, in welchem weder Recht noch Gerechtigkeit gehandhabt worden. Einst wollte jemand mit einem Faden die Tiefe des Loches messen; da rief es aus diesem herauf: „Ergründest du mich, so verschlinge ich dich!
Quelle:
SAGEN.at >> Traditionelle Sagen >> Schweiz >> Sagen des Kantons St. Gallen, Jakob Kuoni
Schwarzlichtausstellung „Mythen&Sagen in der Remise des Schlosses Sargans
Die Auswahl, welche ich bildlich und in Installationen in dieser Ausstellung aufzeige, ist auf Sargans und Umgebung, sowie den traditionellen, alten Sagen konzentriert. Barbara Streiff c

Mit Dank an Südkultur, Gemeinde Sargans, Familie Kaiser, Museum Sargans, Tele Südostschweiz, Sarganserländer, Heidiland Tourismus.


Donnerstag, 18. Juli 2013

Schwarzlicht Ausstellung zu Mythen&Sagen des Ortes im Schloss Sargans

Ausstellung in der Palais Galerie Schloss Sargans
3. August - 10. Oktober 2013

Schwarzlicht Ausstellung Mythen&Sagen des Ortes. 

Installationen mit Bilder/Objekten und Filmen, der International arbeitenden Künstlerin Barbara Streiff.

Der mystische Ort, das alte Schloss, welches oberhalb von Sargans auf felsigem Grund ruht, ist selbst von Sagen umwoben. Der historische Dachstock, des 15ten Jahrhundert lädt nahezu ein, hier eine solch geheimnisvolle Installation in UV-Licht zu gestalten. 
Bilder von gemalter Mythologie aus aller Welt, werden mit schwarz/weiss Zeichnungen und Objekten zu den Sagen der Umgebung Sargans ergänzt. 

Digital Art über Zeichnung zur Sage Basatienwand
Die Interaktiven Installationen, welche im stettigen Wandel sind, laden die Besucher zu einem ganzheitlichen Erlebnis ein.

Arbeiten von Kindern und Jugendlichen, welche in Workshops an den Schulen stattfinden, werden in die Ausstellung integriert.

Die Ausstellung ist alle Tage von 10:00 - 22:00 Uhr, zu besichtigen.

20 Jahre Schwarzlicht Experimente - Ausstellungen in der Schweiz - NYC - Berlin - Bahia - Zypern - China...

3. August - 10. Oktober 2013 Ausstellung Mythen&Sagen in der Palais Galerie Museum Schloss Sargans.

Bilder, Objekte und interaktive Installationen von Barbara Streiff. 

Der mystische Ort, das alte Schlosses, welches oberhalb von Sargans auf felsigem Grund ruht, ist selbst von Sagen umwoben. Der historische Dachstock, des 15ten Jahrhundert lädt nahezu ein, hier eine solch geheimnisvolle Installation in UV-Licht zu gestalten. Bilder von gemalter Mythologie aus aller Welt werden mit schwarz/weiss Zeichnungen und Objekten, der Sagen aus der Umgebung Sargans ergänzt. Mit Objektart, Interaktiven Installationen, welche im stettigen Wandel sind, wird diese Ausstellung zu einem ganzheitlichen Erlebnis.

20 Jahre Ausstellungen in der Schweiz, Berlin/Blacklight Exhibition International 2005/06, Brasilien Coartex Ocpa/Uneso Paris 2006, DAW ETH Zurich 2007, Europa Universitäts Projekt/ Netzspannung 2008/ Zypern/Cultur Hermitage Cyprus 2008, NY Arts Beijing China 2009 etc., welche in Kommunikation mit dem Ort stattfanden, werden in Filmen an die Schlosswand des 15ten Jahrhunderts aufgezeigt.

1993 - 2013 Permanente Schwarzlicht - Installation im Atelier, welche im stettigen Wandel ist.

TELE SUEDOSTSCHWEIZ 06 - INSTALLATION UV - LICHT - BARBARA 
STREIFF ... Installationen im UV-Licht im Atelier von Barbara Streiff Kunstfabrik ... 
Drawing Robot Spiders Daw07 ETH Zürich / Artdirektor Art Clay CH ...


2009 NY Arts Beijing - China Art Garden International - Interaktive Installation Labyrinth
2008 Digital Art Projekt im Netzwerk der Universitäten Europas
INTERAKTIVE INSTALLATIONEN EXPERIMENTE URGEOMETRIE UV-LICHT

2009 Installation Offene Kirche St.Gallen
Raum - Installation mit Bildern zum Thema "Natur - Weiblichkeit - Religion" Konzept Kunst von Barbara Streiff in der offenen Kirche St.Gallen.
Die gemeinsam von Frauen gemalten Bilder in intuitiver Malerei wurden den Elementen zugeordnet und zu einem Gesammtkunstwerk installiert. Sie stellen während der Ausstellung den Rahmen zur Projektion der Filme zu den Urzeichen der Natur an die Kuppel der Kirche dar.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Blacklight Movie Ghosting - Sound&Visual by Barbara Streiff c



Old history of Mythologie&Sage in modern Art of Technologie. Example for the installation in Castle Sargans. The original version will be 20 minutes with the effect`s of the appearence on place.

20 Jahre Schwarzlicht Experimente - Ausstellungen in der Schweiz - NYC - Berlin - Bahia - Zypern - China...



Sonntag, 30. Juni 2013

Schwarzlicht Kunst ist eine Dimension der Wahrnehmung in unendlicher Zeit

Bei Schwarzlicht entsteht eine andere Frequenz der Wahrnehmung, Ein Lichtspiel der Strukturen, die Erscheinungsfarbe des Gegenstandes verändert sich und beginnt bei fluoreszierender Oberfläche den UV Strahlen ausgesetzt zu scheinen. In unserer technisierten, modernen Welt, ebenso in den Verkehrszeichen auf der Strasse ist die fluoreszierende Farbe bei Signalen gut vertreten. Mit etwas Aufmerksamkeit können wir im Alltag vieles Beobachten, welches wir dem Schwarzlicht zuordnen können.

Das Thema Mythologie&Sagen wird in der 3ten Dimension in dieser Frequenz des Lichtes in seiner Bedeutung in der Unendlichkeit vertieft. Das Schwarzlicht wird in den Bildern & Installationen das geheimnisvolle des Mythos verstärken.

Das Werk basiert auf Beobachtungen in der Natur, da war es wohl nahe liegend die Erkenntnis der fluoreszierende Oberflächen Erscheinungen bei UV-Strahlen zu integrieren.
Schon in der Pflanzenwelt der Urkulturen finden wir die leuchtende Schwarzlichtessenz, wie dies mit einem Bernstein bei UV Lichtbestrahlung bewiesen werden kann.


Experimentelle Installationen mit Interaktionen. Die Arbeiten sind im stetigen Wandel und können bei neuer Erfahrung im Prozess des Gestaltens immer wieder verändert werden.
Jeder Besucher der Ausstellung ist dazu eingeladen in den interaktiven Installationen seine Idee mit einzuflechten.

War nicht die Erscheinungsfarbe eines Gegenstandes, oder die farbliche Veränderung der Oberfläche, je nach Lichteinfall, Erkenntnisse über das Licht, Schattenspiel oft der Beginn für eine neue Art des Malens?

Dürrer hat in seinen Zeichnungen und unbemalten Grafiken nur das Hell und Dunkel des Lichtes einbezogen, jedoch Rembrandt bereits die Abstufung in Grauwerten von der Eigenfarbe des Körpers/ Oberfläche erkannt und umgesetzt. Bei Grafiken und Zeichnungen, wobei die erarbeitete Schattierung mit Erscheinungsfarbe, dem Lichteinfall und definierten Farbwerten in Graustuffen in der Renaissance zum Darstellen einer Perspektive bereits angewendet wurden, lässt darauf schließen, dass die Künstler sich das Wissen, der sich stets verändernden Oberflächen Erscheinung bewusst anwendeten und in Ihr Werk integrierten.
In der Zeit des Impressionismus wurde die Darstellung des Lichts und der atmosphärischen Bedingungen zur malerischen Hauptaufgabe. Farbe wurde als Folge von Licht und Atmosphäre gesehen und als Träger des Lichts wiedergegeben.

Freitag, 28. Juni 2013

..auf den Spuren der alten Geschichte im Hier&Jetzt.

Kunst im öffentlichen Raum; Performance Act der Malerei über den alten Baum und die Mauer des 15ten Jahrhunderts, im Schlosshof Sargans.


Diese Maltechnik entspringt der Dadabewegung 1916 - Surrealismus und wurde vor allem von Max Ernst angewendet.

Der Performance Act im Schlosshof wurde von vielen Besuchern mit Interesse verfolgt.

Abdrücke von der Schlossmauer um die Geschichte zu erforschen.
Kontext: Performance Akt & Installation in der Ausstellung von Barbara Streiff c
Die Mauern, welche seit dem Mittelalter bestehen und teilweise erweitert, oder verbessert wurden, haben all die Zeit überdauert und sind von der Witterung und dem Zerfall gezeichnet.
Die Steine der Mauern sind wie eine Zelle, welche den Code der Informationen , das Geschehens der Vergangenheit in sich tragen.
Fühlen, Spüren und Erahnen, Abtasten, Verweilen, Beobachten, dies um die Mauern mit allen Sinnen wahrzunehmen, sowie diesen Moment mit Abdrücken festzuhalten. 
Im Hier&Jetzt die Geschichte zu erfassen, welche die Mauern in sich tragen.

Eine Maltechnik, dem Dada - Surrealismus zugesprochen und vor allem im Werk von Max Ernst vorzufinden, wird in einem Performance Act und der Verwendung von Schwarzlicht Effekten neu konzipiert.






Donnerstag, 27. Juni 2013

Schwarzlichtausstellung im Schloss Sargans, vom 3.08-10.10.2013

Die Sagen haben bis heute ihren Reiz nicht verloren. Hart und brutal ist die Welt, aber auch humorvoll geprägt und vom Schein des Mysteriösen und des Anderweltlichen umgeben. Ist uns diese Welt auch weitgehend fremd in ihrem Daseinskampf und ihren spirituellen Vorstellungen, hat sie doch unsere Welt entscheidend mitgeprägt und sie um viele Mythen und Geschichten bereichert, ohne die die Welt unserer Phantasie um vieles ärmer wäre.


Der mystische Ort, das alte Schlosses, welches oberhalb von Sargans auf felsigem Grund ruht, ist selbst von Sagen umwoben. Der historische Dachstock, des 15ten Jahrhundert lädt nahezu ein, hier eine solch geheimnisvolle Installation in UV-Licht zu gestalten. Bilder von gemalter Mythologie aus aller Welt werden mit schwarz/weiss Zeichnungen und Objekten, der Sagen aus der Umgebung Sargans ergänzt. Mit Objektart, Interaktiven Installationen, welche im stettigen Wandel sind, wird diese Ausstellung zu einem ganzheitlichen Erlebnis.
Der Fuchs im Sack
Au vu brinnige Manä, vu Schrättlig und vum Grääggi hätme schu gnueg köürt. Aber eigetümli isch doch ämoul dum Peter Geel vu Vild gangä. Der sei schints ämoul spout in der Nacht vu Mels gägem Städtli durä chu überds Fäld. Bem Chrüz chäm ä Fux zuehä und hei ganz merkwürdig zahm tue. Der Peter, nit fuul und nünnt di Fux inä leirä Sagg, wonner grad deinem ka hat, und mit uffä Ruggä. Wiener zum steinenä Stäg chunnt, köürt er ä Wyberstimm vu der Pasattiwand ahägellä: "Schwöster, chumm jetz!" Duä antwortis: "I'cha nit, i bi ins Peter Geelä Sack jinn!" Er würft der Sagg erschroggä vum Buggel und lout der Fux laufä. Dar hei der Schwanz zwüschet d'Bei gnu und sei we bsässä der Pasatti zuä.

Der Drache am Fels

Auf der Alp von Buchs spie ein Drache Feuer und Rauch und lockte das Vieh auf eine Felsplatte, von welcher es herabglitt und seine Beute wurde. Zeigte er sich, so brach der Bach los. Jetzt, heißt es, sei er tot und liege unter der Platte.


Der Mythos ist zeitlos, seit jeher war er ungetrennt beides; Gegenwärtiges und Vergangenes. Diese Paradoxie des Gleichzeitigen und Vergangen war im Mythos immer schon da. Mythen wie magische Riten meinen die sich wiederholende Natur. Sie ist der Kern des Symbolischen; ein Sein oder ein Vorgang, der als ewig vorgestellt wird, weil er im Vollzug des Symbols stets wieder Ereignis werden soll. Derart wird der Mythos durch den Verlust der historischen Eigenschaft der Dinge bestimmt. Die Dinge verlieren in ihm die Erinnerung an ihre Herstellung.

Der Berggeist im Gonzen



Montag, 18. Februar 2013

3D Barock-Graffiti in UV-Licht zu den Mythen der Antike

Bei der Vorbereitung der gemalten Kunstgeschichte, als Dozentin an der Volkshochschule Zürich, setzte ich mich intensiv mit der Thematik der Renaissance, Barock auseinander, welche sich mit den antiken Kulturen befassen. Die Barockmalerei, welche auf farbigen Oelskizzen aufgebaut ist und neben der überladenen Gestaltung auch etwas von Theaterdekorationen hat, inspirierte mich zu diesen Bildern.

Hauptthemen waren die Darstellung des Göttlichen und Profanen, Historienbilder und die Mythen der Antike. (Kontext Kunstgeschichte im Anhang)

In der Lithurgie der Bilder erlaubte ich mir neben der Mythologie der Antike, eigene Elemente und auch eine Parodie einzubauen. Die durch perspektivische Verkürzungen, sowie bewusst eingesetztem Licht-Schattenspiel erreichte Tiefenwirkung wurde mit einem 3D Effekt, welcher der heutigen Kenntniss der Malerei entspricht, ergänzt. Die Bilder sind mit Acryl und Leuchtfarbe auf Plexiglas gemalt und wirken im Tages, sowie Schwarzlicht.

Medusa in UV-Licht zur Mythologie der alten Kulturen
Medusa in Tageslicht

Der Begriff "Barock" entstammt der portugiesischen Sprache, in der unregelmässig geformte Perlen als "barrocco", d.h. "schiefrund" oder "merkwürdig" bezeichnet wurden.

Dieser Begriff wurde im französichen Raum zuerst abwertend für Kunstformen gebraucht, die nicht ihrer Sichtweise entsprachen. Durch perspektivische Verkürzungen erreichte man ausserordentliche Tiefenwirkung und weitete auf diese Weise die Räume illusionistisch aus. Ein bewegungsreicher Figurenstil, kontraststarke Farben und die Betonung von Licht und Schatten sind für die Malerei des Barocks kennzeichnend.

Details des Bildes mit Lithurgie zum Werk, welches jedoch in Symbolen für sich selbst spricht.

Medusa trägt den versteinerten Mann liebevoll auf ihren Armen
und hält die Rose des Todes für die zu dieser Zeit üblichen Giftmorde.
Medusa hat sich mit einer Träne der Enttäuschung mit ihrem
Schicksal, welches allen machtvollen, intelligenten und schönen
Frauen galt, abgefunden. (Kleopatra, Katharina etc.)
Medusa wird in der Transformation von einer Frau zur Gorgonin
nach der Verwünschung der Pallas Athene dargestellt.
Die Schlangen, welche sie durchflechten, sind ihr liebevoll zugetan.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Mother Matrix - Emirate7 - UV-Light

blacklight exhibition on tournee since 2005

nyc - swiss - berlin - brazil - cyprus - beijing - russia - emirates
http://emirate7online.blogspot.ch/

first symbols found in nature aion-primal geometry since 1998 on the road al over the world communicatives artproject by alpswissart - interactive installation by experiments.

curator/artist barbara streiff


Donnerstag, 28. Juni 2012

Interaktive Schwarzlicht Installationen im Atelier


Installation mit bemalten Tüchern

Mandala mit Schwarzlicht Objekten

Installation im Raum, die Werke stehen in ihrer Vielfalt im Dialog

3D Objekt Art der Schüler über Bildgestaltung von Barbara Streiff

Interaktive Installation Labyrinth , Malerei zur Urgeometrie

Freestyle Graffiti der Kunstschüler in Schwarzlicht Farben

Deko Woodstock Party, gemalt von einer Gruppe junger Musiker

Installation mit gezeichneten Fantasie Bildern

Bei den Werken steht die Kunst im Prozess, mit Experimenten in Schwarzlicht im Vordergrund. Das Schaffen, die Zusammenarbeit und gemeinsame Ausstellung, in welcher die Vielfalt der Techniken und Ausdrücke im Dialog sind.

Arbeiten in UV-Licht von Internationalen Kunstschaffenden, sowie entstanden während dem gestalterischen Unterricht von Barbaras Streiff, sind hier zu einer Installation im 800m2 Atelier vereint.

Mit Dank für die professionellen Photos in UV-Licht an Ruedi Kuchen, welcher selbst mir seinen Werken in der Ausstellung vertreten ist.

Experimente Gestalten in UV-Licht




Gestalterischer Unterricht - Experimente in UV-Licht




Montag, 2. April 2012

Junge Künstler malen gemeinsam Bilder für die WOODSTOCK Party







Die Jungen der Kulturfabrik Glarus Nord gestalten gemeinsam die Party Installation in UV-Licht. Das Miteinander beim Malen zum Thema steht im Vordergrund, welches am Feste mit detailierter Installation, zu einem WOODSTOCK nachgefühlten Erlebnispark ergänzt wurde und allen Hippies freien Eintritt gewährte.
Die Ernsthaftigkeit und das friedliche Zusammensein "der wilden Kerle" beim Malen war beeindruckend und erinnerte echt an das Musikfestival der US-amerikanischen Hippiebewegung.

Woodstock-Festival – Wikipedia

de.wikipedia.org/wiki/Woodstock-Festival
Das Woodstock Music and Art Festival war ein Musikfestival, das als musikalischer Höhepunkt der US-amerikanischen Hippiebewegung gilt. Es fand offiziell ...